Zutaten-Steckbrief

Ist Natrium-Kaliumtartrat glutenfrei?

Glutenfrei

5 Analysen · Stand 2026-11-05

Einschätzung aus 5 Produkt-Analysen

Glutenfrei5 Analysen100 %

Warum so eindeutig? Das Ergebnis ist eindeutig, weil Natrium-Kaliumtartrat chemisch aus Weinsäure gewonnen wird und keinen Getreidebezug hat [2]. Es taucht in Rezepturen ausschließlich als Säureregulator auf, nicht als Trägerstoff für glutenhaltige Zutaten [1]. Uneinheitliche Deklaration oder Kreuzkontamination sind bei diesem Stoff daher kaum ein Thema.

Ja – Natrium-Kaliumtartrat ist glutenfrei. Es handelt sich um ein rein mineralisches Salz, das nicht aus Getreide stammt und in der Herstellung keinen Kontakt zu glutenhaltigen Rohstoffen benötigt. Bei Zöliakie kannst Du Produkte mit diesem Zusatzstoff in der Regel bedenkenlos verzehren. Ein Blick auf die Gesamtzutatenliste des jeweiligen Produkts schadet trotzdem nie.

Grundlage: 5 Produkt-Analysen — 5× Glutenfrei.

ⓘ Basiert auf wenigen Analysen — im Zweifel das konkrete Produkt selbst prüfen.

Was ist Natrium-Kaliumtartrat?

Natrium-Kaliumtartrat (E 337) ist das Doppelsalz der Weinsäure, das in der Lebensmittelindustrie als Säureregulator eingesetzt wird [3]. Es wird chemisch aus Weinsäure hergestellt, die häufig als Nebenprodukt der Weinherstellung anfällt. In Lebensmitteln reguliert es den Säuregehalt und wirkt teils als Backtriebmittel-Komponente, etwa in Backpulver-Mischungen [1].

Warum ist Natrium-Kaliumtartrat kein Problem bei Zöliakie?

Da es sich um einen rein mineralischen Zusatzstoff ohne Getreidebezug handelt, stellt Natrium-Kaliumtartrat für Menschen mit Zöliakie grundsätzlich kein Problem dar [2]. Es wird nicht aus glutenhaltigen Rohstoffen gewonnen und benötigt in der Produktion keine Trägerstoffe auf Getreidebasis. Ein Risiko könnte theoretisch nur durch die Verarbeitung im selben Betrieb wie glutenhaltige Zutaten entstehen, was aber kein spezifisches Merkmal dieses Stoffes ist.

Typische Falle: Manche verwechseln E 337 mit anderen E-Nummern aus der Tartrat- oder Phosphat-Gruppe, die in Backpulver oder Fertigmischungen stecken – die Zahl allein sagt aber nichts über eine mögliche Herkunft aus Getreide aus, da grundsätzlich keiner dieser Stoffe glutenhaltig ist.

Worauf Du beim Einkaufen achten solltest

  • Zutatenliste prüfen: auf glutenhaltiges Getreide (Weizen, Roggen, Gerste, Hafer) achten.
  • „Glutenfrei"-Siegel: die durchgestrichene Ähre garantiert < 20 ppm.
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