Zutaten-Steckbrief

Ist Schmelzsalze (E339, E451) glutenfrei?

Glutenfrei

5 Analysen · Stand 2026-11-05

Einschätzung aus 5 Produkt-Analysen

Glutenfrei5 Analysen100 %

Warum so eindeutig? Die Einschätzung ist eindeutig, da E339 (Natriumphosphate) und E451 (Triphosphate) rein synthetisch aus mineralischen Ausgangsstoffen hergestellt werden [1]. Es gibt keinen Herstellungsweg, der Getreide oder glutenhaltige Rohstoffe einbezieht, weshalb nahezu alle Analysen zum gleichen Ergebnis kommen.

Ja – Schmelzsalze wie E339 und E451 sind glutenfrei, da sie chemisch aus Phosphaten hergestellt werden und keine Getreidebestandteile enthalten. Bei Zöliakie kannst Du diese Zusatzstoffe in Schmelzkäse und ähnlichen Produkten bedenkenlos verzehren. Ein Blick auf die Gesamtzutatenliste des jeweiligen Produkts ist trotzdem sinnvoll, um andere Zutaten auszuschließen.

Grundlage: 5 Produkt-Analysen — 5× Glutenfrei.

ⓘ Basiert auf wenigen Analysen — im Zweifel das konkrete Produkt selbst prüfen.

Was ist Schmelzsalze (E339, E451)?

Schmelzsalze wie E339 (Natriumphosphate) und E451 (Triphosphate) sind Zusatzstoffe, die vor allem in Schmelzkäse und Käsezubereitungen eingesetzt werden, um Fett und Eiweiß zu emulgieren und eine homogene, streichfähige Textur zu erzeugen [1]. Sie werden chemisch aus Phosphorverbindungen hergestellt und kommen nicht natürlich in Getreide vor. In Zutatenlisten stehen sie meist direkt unter der E-Nummer oder als Sammelbegriff „Schmelzsalze“.

Warum ist Schmelzsalze (E339, E451) kein Problem bei Zöliakie?

Schmelzsalze sind kein Problem bei Zöliakie, da sie keine Getreideproteine enthalten und ausschließlich als technischer Hilfsstoff zur Emulgierung dienen [1]. Weder Herstellung noch Funktion erfordern glutenhaltige Rohstoffe. Ein Risiko besteht daher praktisch nicht, sofern man die Schmelzsalze isoliert betrachtet.

Typische Falle: Nicht die Schmelzsalze selbst sind das Risiko, sondern andere Zutaten im selben Schmelzkäseprodukt wie Aromen, Gewürzmischungen oder Verdickungsmittel, die in seltenen Fällen glutenhaltige Träger enthalten können – deshalb immer die komplette Zutatenliste prüfen.

Worauf Du beim Einkaufen achten solltest

  • Gesamtzutatenliste checken: Auch wenn Schmelzsalze unbedenklich sind, solltest Du das komplette Produkt (z. B. Schmelzkäse, Kräuterzubereitungen) auf weitere Zutaten prüfen.
  • Glutenfrei-Siegel nutzen: Bei verarbeiteten Käsezubereitungen mit vielen Zusätzen gibt ein Glutenfrei-Symbol zusätzliche Sicherheit.
  • E-Nummern kennen: E339 und E451 stehen für Phosphate bzw. Triphosphate – beide sind unabhängig vom Hersteller stets synthetisch und glutenfrei.
  • Bei Sonderrezepturen aufpassen: Fertigsaucen oder Fondues mit Schmelzsalzen können zusätzliche Bindemittel enthalten – hier lohnt ein genauer Blick auf die Deklaration.
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